"Sei es Solon Hilber in Steinach, Teufel & Schwarz in Going oder die SIKO Energiesysteme in Jenbach – diese Firmen verkörpern die GRÜNE Energiewende", freut sich der GRÜNE Klubobmann Georg Willi über die jüngste Expansion der Firma Solon Hilber in Bayern. Im sogenannten Solarpark Gut Erlasee produzieren 1408 Mover 12 Megawatt Sonnenstrom, womit rund 4000 Haushalte mit Strom versorgt werden können. Ein schöner Erfolg sei aber auch, dass Teufel & Schwarz als erstes österreichisches Unternehmen 2003 das Austria Solar Gütesiegel erhalten hat. Im Bezirk Schwaz finden sich die meisten Betriebe Tirols im Bereich alternativer Energien.
Die Energiewende der GRÜNEN werde auch in den kommenden Jahren ein zentraler Schwerpunkt sein. "Sie bringt nur Vorteile: sie schont die privaten Geldtaschen, sie schützt die Umwelt und schafft neue Arbeitsplätze. Österreichweit können bis 2020 mindestens 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Allein in Tirol könnten laut Berechnungen des WIFO 4000 neue Arbeitsplätze entstehen - wenn wir uns im Bereich Heizen auf Sonne bzw. Holz umorientieren", sagt der GRÜNE Klubobmann.
Wichtigster Knackpunkt in seinen Augen: Ein besseres Ökostromgesetz. "Jedes Unternehmen braucht einen starken heimischen Absatzmarkt. Der schwächelt aber aufgrund der von ÖVP und SPÖ beschlossenen Verschlechterungen im Ökostromgesetz", so Georg Willi. Er verweist auf das deutsche Gesetz, das weltweit kopiert wird. Wenn Österreich hier nicht nachziehe, müssten es die ÖsterreicherInnen und die Umwelt teuer bezahlen.