"Die InnsbruckerInnen finden keine ganzjährigen vergünstigten Freizeit- und Sportangebote vor. Das ist für eine Stadt wie Innsbruck ein Armutszeugnis", bemängeln NR Gisela Wurm und Stadtrat Walter Peer. Auch in der Bevölkerung war der Unmut über das Aus für die Großraumcard Innsbruck deutlich zu spüren. Während die Tiroler Oberlandkarte (Tirol Regio Card) immer mehr Möglichkeiten anbietet, stirbt ein Skigebiet nach dem anderen aus dem Kartenverbund des Großraumes heraus.
"Es ist schade, dass es in Innsbruck keine Großraumkarte mehr gibt", bedauert Peer und weist daraufhin, dass somit etwas Vergleichbares wie die Tirol Regio Card im gesamten Land nicht mehr vorzufinden ist. "Die InnsbruckerInnen brauchen wieder ein attraktives Kombiangebot fürs Skifahren und Schwimmen, das das gesamte Jahr abdeckt", fordert Wurm, denn: "Auch Einheimische sollen in den Genuss der touristischen Einrichtungen kommen". Schon SP-Tourismussprecher LA Josef Auer hat vermehrt auf das Fehlen von Regiocards für alle Tiroler Regionen hingewiesen, die eine Jahreskarte für Lifte und andere Freizeiteinrichtungen wie Schwimm- und Hallenbäder darstellen und zu einem familienfreundlichen Preis angeboten werden sollen.
Die beiden SP-Mandatare werden sich daher dafür einsetzen, es auch in Zukunft günstige Saisonkarten im Kartenverbund angeboten werden. "Es wäre doch schade, wenn die hohe Tradition des Skifahrens gerade in der Olympiastadt Innsbruck aussterben würde", sind sich Wurm und Peer einig.