"Die nun diskutierte Kompromiss-Variante eines Notweges im Pitztal ist eine denkbare Möglichkeit, um die Sicherheitssituation zu verbessern. Allerdings gibt es einige offene Fragen, die vorher genauestens geklärt werden müssen," signalisiert die GRÜNE Umweltsprecherin Maria Scheiber grundsätzliche Gesprächsbereitschaft.
Offen sei zum Beispiel die Frage, warum das Gelände für die ursprünglich geplante Talabfahrt als nicht sicher galt, der jetzige Notweg aber sicher gegen Lawinen und Steinschlag sein soll. Es sei ebenso zu klären, wie und ob garantiert werden könne, dass der Notweg auch wirklich zur Evakuierung benutzt werden kann. Der Faktor Sicherheit dürfe darüber hinaus nicht unter dem angekündigten Schnellverfahren leiden. "Wenn auf dem Notweg etwas passieren sollte, wäre den Pitztalern ein denkbar schlechter Dienst erwiesen," so die GRÜNE Landtagsabgeordnete.
"Eines muss jedenfalls klar sein: ein Notweg darf keine versteckte Vorleistung dafür sein, den Gletscher bis in seine hintersten Winkel zu erschließen," so Umweltsprecherin Maria Scheiber.